22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#1 von Flatliner-Joe , 21.11.2014 20:02

Undankbare Aufgabe für die Blaugelben beim z.Zt. Tabellenletzten. Tippe auf ein enges + 5 für unsere Baskets.


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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#2 von fridrichseffi , 22.11.2014 21:32

Gewaltig daneben getippt! Das hätte wirklich nicht passieren dürfen. Trotz 2stelliger Führung! 99:86

 
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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#3 von paulding , 24.11.2014 07:50

Sämtliche Spiele der bisherigen Saison haben gezeigt: die EN Baskets brauchen einen starken Sebastian Schröter, um Spiele zu gewinnen. Ist dieser verletzt, krank, außer Form oder früh in Foultrouble, dann wird es schwer. Man setzt bewußt auf junge und "grüne" (Zitat vom Trainer aus der WR) Spieler als Back - Ups - und so kann dann auch mal eine derartige Niederlage zu Stande kommen. So lange die Erwartungen nicht überzogen sind und man sich dieses Zustands bewußt ist, ist das alles kein großes Problem. Das gilt für Mannschaft, Trainer, "Management", Zuschauer und Sponsoren.
Man darf auch nicht vergessen, dass nach nun einigen absolvierten Spieltagen alle Mannschaften viel bessere Möglichkeiten haben, die jeweiligen Gegner zu analysieren. Mit zunehmender Dauer der Saison kommt der individuellen Spielvorbereitung eine immer größere Rolle zu. Wenn dann Spieler im Training ausfallen, wird die Gegner - Simulation sehr schwierig. Und es wird Vorteile für die Mannschaften geben, die einen (mehr oder weniger) hauptamtlichen Coach an der Linie haben, der viel Zeit auf das Scouting des Gegners verwenden kann (alternativ einen Co - Trainer).
Meiner Meinung nach sind die EN Baskets auch mit dieser Niederlage im Gepäck immer noch ein Kandidat für die Play - Offs. Aber leicht wird es nicht.

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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#4 von Flatliner-Joe , 24.11.2014 20:08

@ paulding: Klasse Analyse! Hinzuzufügen ist nur noch, daß Leo "zu dünn" ist ( Trainerzitat in der WR) .
Die Liga scheint extrem ausgeglichen zu sein, was die Ergebnisse vom Wochenende und die Tabelle beweisen. So wie die Baskets wegen der Niederlage beim Tabellenletzten nicht in tiefe Depression verfallen sollten, darf wegen des momentanen 3.Tabellenplatzes auch keine falsche Euphorie aufkommen. Realistisches Saisonziel ist und bleibt das Erreichen der Play-Offs.


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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#5 von fridrichseffi , 24.11.2014 21:36

Ich hab ja keine Ahnung, aber gegen den Letzten? Der Mannschaft fehlen einige 100 Kilo ! Ich würde gerne 20 kg abgeben!

 
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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#6 von SB-4ever , 24.11.2014 22:38

Naja, die Jungs sind ja größtenteils noch recht jung.

Ich würde mich aber auch spontan opfern und 10-15 kg abgeben.;)

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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#7 von paulding , 25.11.2014 09:58

Innerhalb einer professionellen oder semi-professionellen Liga passiert es immer wieder, dass Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel mal gegen ein Team aus dem oberen Bereich gewinnen. Die können nämlich alle Ball spielen, sonst wären sich nicht in der entsprechenden Spielklasse. Der Tabellenplatz resultiert letztlich aus der Kontinuität, mit der Spiele gewonnen werden. Daher mag ich auch den Satz nicht "Dieses Spiel darf man nicht verlieren". Dieser Satz implementiert eine gewisse Überheblichkeit / Arroganz gegenüber der Konkurrenz. Die Leistungsdichte in o. g. Ligen ist meist so, dass Kleinigkeiten in der Vorbereitung oder während des Matches darüber entscheiden können, wer das Feld als Sieger verlässt. Am Ende der Saison stehen die Mannschaften oben in der Tabelle, die am seltensten diese Kleinigkeiten verkehrt gemacht haben oder am häufigsten diese Kleinigkeiten kompensieren konnten. Kompensation kann stattfinden über außergewöhnlich gute Individualisten (haben die EN - Baskets nicht), durch extreme Sicherheit im Tun durch langjähriges "eingespielt sein" (ist bei den EN Baskets 2014/15 auch nicht der Fall), durch sensationelle Fan - Unterstützung (z. B. bei Heimspielen) oder manchmal auch durch Glück.
Grundsätzlich stimmt in dieser Saison bedenklich, dass das Team relativ viele Punkte kassiert. Hier gilt es nun zu analysieren, woran das liegt. Gründe können in der Offense liegen (z. B. zu viele einfache Ballverluste = Fast-Breaks des Gegners), an einer mangelhaften Transition - Defense (schlechter Offensiv - Reboud & Rückwärtsbewegung entweder zu langsam oder mäßig koordiniert), an idividuellen Schwächen (zu grün, zu dünn) usw...
Alle diese Dinge lassen sich durch Training - zumindest in einem gewissen Rahmen - korrigieren. Selbst individuelle Mängel können durch veränderte Teamdefense und Variabilität (mal eine Presse?) kaschiert werden (neben Individual - Training). Es wird spannend sein zu beobachten, welche Entwicklung die Mannschaft nimmt. Im ersten Step hat der Trainer offenbar einen guten Job gemacht. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Mannschaft und die Spieler im weiteren Verlauf der Spielzeit eine positive Entwicklung machen. Wohin geht die Tendenz des Teams und der einzelnen Spieler? Wird interessant sein, das zu beobachten...

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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#8 von Schwelmer71 , 25.11.2014 10:15

@paulding

Das liest sich gut was Du schreibst, aber keine starken Individualisten bei En Baskets? Beide Amerikaner und auch schröter sind starke Individualisten. Alleine daran zu erkennen, dass wenn ein Ami und ein Schröter nicht 10-20 Punkte scoren es schwer bzw. fast nicht möglich ist Spiele zu gewinnen.

In den letzten Jahren war es bei fast alles Teams doch immer so, dass die Amerikaner scoren und 1 Deutscher mit Glück vielleicht 2. Das ist das Los der ProB

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RE: 22.11.2014 Baskets Speyer vs EN-Baskets Schwelm

#9 von paulding , 25.11.2014 10:38

Hab mich da vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt. Natürlich sind Johnson & Johnson sowie Schröter starke Spieler in der ProB. Aber Spieler dieser Qualität haben andere Teams auch (z.B. Roessler bei Karlsruhe, Easterling bei Saarlouis, Freer bei Langen etc.). Ich meinte aber eben DEN außergewöhnlichen Spieler, der ein Ding auch mal (öfters) im "Alleingang" umbiegen kann (und dabei keinen Pin im Kopf hat, wie der Vogel von Wolfenbüttel letzte Saison...;-)). Der NBC hatte vor vielen Jahren so einen in der ProB, der das Team durch seine individuelle Klasse zur Meisterschaft führte. Der spielte anschließend bei ALBA Berlin, Bamberg und jetzt in Oldenburg in der BBL und im europäischen Wettbewerb (war sogar mal BBL-Topscorer). DIESE Qualität haben die genannten Schwelmer Spieler sicher nicht. Solche Spieler sind aber auch sehr rar gesät, denn entweder kosten sie richtig viel Moos (wer hat das schon?), oder man hat nen Sechser im Lotto bei der Ami - Auswahl (so, wie der NBC damals).

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